21. Dezember 2017 /

Prof. Dr. Olga Dmytriyeva als DAAD-Stipendiatin zu Gast bei SimTech

Seit Anfang Dezember ist Prof. Dr. Olga Dmytriyeva erneut zu Forschungszwecken am SRC SimTech zu Gast. Im Rahmen eines DAAD-Stipendiums wird sie die kommenden drei Monate zur Simulation dynamischer Objekte mit konzentrierten Parametern forschen. Bereits 2015 war sie der Einladung von SimTech für einen Forschungsaufenthalt gefolgt. Mehr über ihren Aufenthalt lesen Sie im folgenden Interview.

Prof. Dr. Dmytriyeva, wo kommen Sie genau her?

Ich komme aus der Ukraine und bin im Namen der Nationalen Technischen Universität Donezk (DonNTU) bei SimTech.

In welchem Bereich forschen Sie?

An der DonNTU leite ich den Lehrstuhl für Angewandte Mathematik und Informatik. Meine Mitarbeiter und ich unterrichten Bachelor-, Master- und Post-Graduate-Studenten des Studiengangs „Information Technology“ im Bereich „Software Engineering“.

Meine wissenschaftliche Arbeit bezieht sich auf die Simulation dynamischer Objekte mit konzentrierten Parametern. Ich entwickle in diesem Zusammenhang parallele numerische Methoden zur Lösung des Cauchy-Problems für Systeme gewöhnlicher Differentialgleichungen und beschäftige mich mit Fragen der parallelen Steuerung des Integrationsschrittes.

Wie lange werden Sie bei SimTech sein?

Zu SimTech bin ich dank eines DAAD-Stipendiums gekommen, dass drei Monate umfasst. Ich werde also den ganzen Winter hier sein.

Was genau werden Sie bei SimTech tun und was werden die Schwerpunkte Ihrer Arbeit hier vor Ort sein?

Ich beschäftige mich mit den „Wissenschaftlichen Grundlagen der Analyse und Optimierung von algorithmischen Werkzeugen zur Unterstützung paralleler Berechnungen bei der Modellierung komplexer dynamischer Objekte“. Die Forschung zielt auf die Entwicklung neuer und die Anpassung bestehender Rechenmethoden für parallele Architekturen ab. Ich beabsichtige, mich mit der Entwicklung von Modellierungsalgorithmen für dynamische Objekte zu befassen, die durch Systeme gewöhnlicher Differentialgleichen großer Dimensionen, möglicherweise starr und schlecht koordiniert beschrieben werden. Es ist geplant, blockartige Differenzmethoden zur Lösung von OED-Systemen zu entwickeln

Das Interview führten Sabine Sämisch (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, SimTech) und Priv.-Doz. Dr.-Ing. Sergey Oladyshkin (Stellvertreter des Lehrstuhlinhabers, Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung)

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