04.12.

4. Dezember 2019

SIGDIUS Seminar

Zeit
4. Dezember 2019 14:00 Uhr
 
SimTech-Gebäude (Pfaffenwaldring 5a), Seminarraum 0.009

Die Special Interest Group Data Infrastructure bietet interessierten Arbeitsgruppen, die auf Arbeitsgruppen- oder Institutsebene eine FDM-Infrastruktur aufbauen oder weiterentwickeln wollen, ein Forum. Dazu laden wir zu einem monatlichen SIGDIUS-Seminar ein, zu dem wir interne und externe Experten für Vortrag und Diskussion einladen, in dem jedoch vor allem die SIGDIUS-Mitglieder die Möglichkeit erhalten sollen, ihre Erfahrungen mit konkreten FDM-Infrastrukturen auszutauschen.

Das SIGDIUS-Seminar findet jeweils am ersten Mittwoch jeden Monats im SimTech-Gebäude (Pfaffenwaldring 5a), Seminarraum 0.009, von 14:00 bis 16:00 Uhr statt.

Zu unserem nächsten Termin am 4.12.2019 laden wir alle Interessenten herzlich ein:

Frank Tristram (KIT, Karlsruhe): "Bringing excellent data practices into a Cluster of Excellence: DFG-rules meet software development"

Rudolf Weeber, Jean-Noël Grad (ICO): "ESPResSo - a package for particle-based simulations on its path to being a sustainable research software"

Ihr fachlicher Ansprechpartner ist: Prof. Dr. Jürgen Pleiss

An der Universität Stuttgart gibt es eine zunehmende Anzahl von Arbeitsgruppen, die für ihre experimentellen Arbeiten ein Labor-Informations-Management-System / elektronisches Laborbuch (LIMS/ELN) oder für Simulationsarbeiten ein Dokumentationssystem einsetzen wollen, das den FAIR Data Principles genügt. Solche Systeme dienen der Datenintegration und erleichtern insbesondere die Anbindung von experimentell erfassten Daten an die jeweils verwendete Modellierungsumgebung.

Die Entwicklung von Methoden, Standards und Werkzeugen des Forschungsdatenmanagements (FDM) ist zurzeit sehr dynamisch, die Wissenschaftsbereiche sind in Bezug auf Prozesse und Standards fragmentiert. Diese Fragmentierung äußerst sich insbesondere in einer Zahl von etwa 300 existierenden LIMS/ELN-Produkten, die einerseits sehr spezifische Lösungen für einzelne Anwendungsbereich bieten, andererseits versuchen, ein breites Spektrum an Anwendern bedienen zu können. Eine Auswahl der jeweils geeigneten FDM-Strategie ist unter diesen Bedingungen schwierig.

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