3. Juni 2020 /

Oliver Röhrle koordiniert neuen SPP

Oliver Röhrle, PI des Stuttgarter Exzellenzclusters für datenintegrierte Simulationswissenschaft und Leiter der Abteilung Kontinuums-Biomechanik und Mechanobiologie des Instituts für Modellierung und Simulation biomechanischer Systeme (IMSB), ist nun auch Koordinator eines Schwerpunktprogramms (SPP) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das SPP mit dem Titel "Robuste Kopplung kontinuumsbiomechanischer In-silico-Modelle für aktive biologische Systeme als Vorstufe klinischer Applikationen – Co-Design von Modellierung, Numerik und Nutzbarkeit" ist eines von nur vier neu geförderten Schwerpunktprogrammen im Bereich der Ingenieurwissenschaften - und das einzige neue in Baden-Württemberg. 

Der Senat der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschloss im schriftlichen Verfahren, für das kommende Jahr 14 neue Schwerpunktprogramme (SPP) einzurichten. Die neuen Verbünde, die aus 49 eingereichten Initiativen ausgewählt wurden, erhalten ab 2021 für zunächst drei Jahre insgesamt rund 85 Millionen Euro. Hinzu kommt eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten.

Über die Schwerpunktprogramme

In den Schwerpunktprogrammen (SPP) sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Alle Programme sind stark interdisziplinär ausgerichtet und zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden aus. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Element der SPP, darüber hinaus weisen alle neuen Verbünde ein Gleichstellungskonzept auf. Schwerpunktprogramme werden für sechs Jahre gefördert. Aktuell befinden sich insgesamt 99 SPP in der Förderung.

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