Forschungsfeld E

Integriertes Datenmanagement und Interaktive Visualisierung

… bewältigen explosionsartige Informationsmengen in der Simulationstechnik. Sie gestalten und optimieren Mensch-Maschine-Benutzeroberflächen mit besonderem Augenmerk auf Echtzeitsimulationen, Regelungstechnik und direkten Interaktion des Benutzers mit der graphischen Darstellung.

Keine Simulation ohne Daten

Daten aus Messungen und Berechnungen sowie in Form von Erfahrungswissen sind der Rohstoff für Simulationen. Es reicht jedoch nicht, die Daten zu speichern – sie müssen auch so verwaltet und aufbereitet werden, dass sie für unterschiedliche Simulationswerkzeuge zugänglich sind und der Benutzer etwas damit anfangen kann. Diese Form von integriertem Datenmanagement ist daher ein Schlüssel zur effektiven Simulationstechnik.

Am Ende einer Simulation stehen zunächst einmal unübersichtliche Datensätze, die erst durch die Visualisierung sichtbar – und wie hier in der Cave des HLRS begehbar – werden.  (c) David Ausserhofer
Am Ende einer Simulation stehen zunächst einmal unübersichtliche Datensätze, die erst durch die Visualisierung sichtbar – und wie hier in der Cave des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart (HLRS) begehbar – werden.

Unsere Arbeit im Forschungsfeld E

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Unsere Informatiker entwickeln dafür innovative Lösungen, die auch mit zukünftigen technologischen Weiterentwicklungen in der Simulationswelt Schritt halten können. Dabei setzen wir auf die Workflow-Technologie, entwickeln sie weiter und passen sie den speziellen Anforderungen von Simulationen an. Mit unseren neuartigen Simulations-Workflows lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte so effektiv verwalten, dass der gesamte Simulationsprozess beschleunigt wird. In Zukunft sollen Simulationsforscherinnen und -forscher ihre Simulationen nicht mehr programmieren müssen, sondern aus einfachen Komponenten graphisch modellieren.

Für den Menschen ergeben Simulationen oft erst dann einen Sinn, wenn die abstrakten Daten bildlich dargestellt werden. Es ist hohe Informatik-Kunst, die Methoden der Computergrafik so zu verfeinern, dass am Bildschirm aussagekräftige Präsentationen entstehen – von schlichten grafischen Darstellungen bis hin zu faszinierenden 3D-Visualisierungen, die ein interaktives Spiel mit den Möglichkeiten erlauben.

Das Besondere an unseren Visualisierungen ist, dass hier nicht nur die Rechenkapazitäten der Computerprozessoren (CPUs) genutzt werden, sondern auch die der Grafikkarten (GPUs). Damit bringen wir das Höchstleistungsrechnen (High Performance Computing) auf hybriden Architekturen gemeinsam mit den Teams dem Forschungsfeld F einen großen Schritt voran.

Koordinatoren Research Area E

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Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Dr.-Ing. E. h.

Thomas Ertl

Stellv. Sprecher, Stellv. Direktor, Koordinator Research Area E

Dieses Bild zeigt Leymann
Prof. Dr. Dr. h. c.

Frank Leymann

Koordinator Projektnetzwerk 6, Koordinator Research Area E