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13. April 2017 / Lisa Pietrzyk

Mit einem Bioroboter auf der Hannover Messe 2017

SimTech vom 24.–28. April 2017 auf der weltweit wichtigsten Industriemesse
[Bild: Universität Stuttgart]

Die Universität Stuttgart präsentiert auch in diesem Jahr ihre vielfältigen und zukunftsweisenden Forschungsleistungen auf der Hannover Messe. Die Ausstellung ist das globale Messeforum für Produktneuheiten entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Sieben Institute und Einrichtungen vertreten die Universität Stuttgart als Mitaussteller auf dem „Baden-Württemberg Gemeinschaftsstand“, der von Baden-Württemberg International (bw-i), dem Kompetenzzentrum des Landes zur Internationalisierung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung organisiert wird. Mit seinen Messeaktivitäten unterstreicht der Exzellenzcluster SimTech die Notwendigkeit, Erkenntnisse aus der Forschung rasch in industrielle Innovationen überzuführen.

So finden Sie sie SimTech: Halle 2, Stand A18

Der Messeauftritt findet vom 24. bis 28. April im Rahmen der Leitmesse „Research & Technology“ in Halle 2 statt. Diese Leitmesse für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer thematisiert als ein Publikumsmagnet der Hannover Messe das Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft.

Bioroboter helfen, den menschlichen Körper zu verstehen

Computer und Roboter erleichtern nicht nur die Arbeit, sie können auch dabei helfen, den Menschen besser zu verstehen. Auf der Messe stellt SimTech einen sogenannten Bioroboter vor, der Bewegungsstörungen mit künstlichen Muskeln sichtbar und erklärbar macht.

Die zentrale Vision der SimTech-Forscherinnen und Forscher im  Bereich der Medizin und der Lebenswissenschaften ist es, ein Modell zu entwickeln, mit dem sich das ganzheitliche Verhalten des menschlichen Körpers besser verstehen lässt.

Prof. Syn Schmitt und Dr. Daniel Häufle aus dem Bereich „Biomechanics and Biorobotics“ untersuchen in diesem Zusammenhang die Wechselwirkung zwischen der neuronalen Ansteuerung von Bewegung und dem Muskel-Skelett System. Ihre Forschung soll dazu beitragen, Bewegungsstörungen bei neuro-degenerativen Erkrankungen besser zu verstehen.

Auf der Messe zeigen die Forscher, wie sie den Unterschied zwischen gesunden und pathologischen Bewegungen mit Hilfe der Computersimulation untersuchen. Sie präsentieren einen bio-inspirierten Roboter, der durch künstliche Muskeln angetrieben wird. Der sogenannte Bioroboter macht für die Wissenschaftler Bewegungsstörungen in der realen physikalischen Welt nachvollziehbar. Die dahinter stehende Forschungsarbeit findet in Kooperation mit dem Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung Tübingen im Rahmen der neuen Regionalen Forschungsallianz „System Mensch“ zwischen Uni Stuttgart und Uni Tübingen statt.

Kontakt

JP Dr. rer. nat.

Syn Schmitt